Die Narben der Zeit
In den frühen Morgenstunden werden die Hauptkommissarinnen Pia Heinrich (Ines Marie Westernströer) und Esther Baumann (Brigitte Urhausen) über einen Leichenfund in einem Saarbrücker Kiosk informiert. Der Besitzer liegt tot in einer Blutlache – alles deutet auf einen Überfall hin. Erste Indizien führen zu Malte Rubin (Luis Pintsch), einem polizeibekannten Drogenabhängigen, den die Hauptkommissare Leo Hölzer (Vladimir Burlakov) und Adam Schürk (Daniel Sträßer) schnell aufgreifen können. Doch Malte wirkt weniger wie ein Täter – viel mehr wie jemand, der selbst vor etwas davonläuft. Während das Ermittlerteam versucht, die letzten Minuten im Leben des Kioskbesitzers zu rekonstruieren, entdeckt Pia eine Verbindung, die sie aus dem Gleichgewicht bringt: Maltes Vergangenheit ist auf unerwartete Weise mit ihrer eigenen verwoben.
Da werden Leo und Adam zu einem zweiten Tatort gerufen: Nach einem brutalen Angriff ringt Adrian Voss (Noah Saavedra) im Krankenhaus mit dem Tod. Sein Bruder Patrick (Nikolai Gemel) steht unter Schock. Er hatte Adrian schwerverletzt vor der Haustür gefunden. Die Ermittlungen zeigen bald, dass Adrian bereits früher Ziel eines Angriffs war. Zwei scheinbar getrennte Taten beginnen sich zu überlagern, Spuren greifen ineinander, Zufälle entpuppen sich als Knotenpunkte – doch die entscheidende Verbindung erkennen die Kommissarinnen und Kommissare erst, als es beinahe zu spät ist und klar wird, dass manch flüchtige Begegnung Jahre überdauert und Narben hinterlässt, die für immer bleiben.