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Bavaria mit zwei Grimme-Nominierungen

Nominiert sind die Produktion „Endlich Witwer" und im Segment Spezial Regisseur & Drehbuchautor Heinrich Breloer „für die langjährige, intensive Auseinandersetzung mit Bertolt Brecht und für die besondere Kunst des Übergangs von Dokumentarischem und Fiktionalem" im TV-Doku-Drama „Brecht".

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Do, 16. Jan 2020

Marl - Bavaria Fiction ist im Wettbewerb Fiktion zwei Mal für den Grimme-Preis 2020 nominiert. Dies gab das Grimme Institut heute auf seiner Website bekannt. Nominiert ist zum einen die Produktion „Endlich Witwer" (Produzentin: Doris Zander), zum anderen ist Heinrich Breloer im Segment Spezial nominiert „für die langjährige, intensive Auseinandersetzung mit Bertolt Brecht und für die besondere Kunst des Übergangs von Dokumentarischem und Fiktionalem" im TV-Doku-Drama „Brecht".

Die Produktion „Endlich Witwer" wurde im Mai 2019 im ZDF ausgestrahlt. Erzählt wird die Geschichte von Georg Weiser (Joachim Król) der sein ganzes Leben gelernt hat, Gefühle nicht zu fühlen, die Meinungen und Rechte anderer zu ignorieren und seinem Groll freien Lauf zu lassen. Als er seine Frau verliert, scheint es, als sei er nicht besonders betroffen. Doch seine Kinder geben keine Ruhe. Während zwischen ihm und seinem Sohn Gerd ein alter Streit neu aufflammt, will sich seine Tochter Susanne um ihn kümmern und meint, er brauche einen Plan. Weiser  aber verweigert sich jeder Neuausrichtung. Bis das Leben dazwischen kommt – in Gestalt von Gisela Rückert, die ihm beibringt, dass dieses Leben vielleicht doch ein klein wenig komplexer ist, als er es wahrhaben möchte. Zwar hat auch sie ihr eigenes Leben im Gepäck, aber sie hat etwas, das ihm selbst vollkommen abhandengekommen zu sein scheint – den Glauben an das Glück. Weiser ist jedoch kein Mann für ein Happy End.

Heinrich Breloers Dokudrama „Brecht - ein Film in zwei Teilen" ist eine Co-Produktion mit Satel Film, Bavaria Filmproduktion Köln, WDR, BR, SWR, NDR und ARTE und feierte im vergangenen Jahr während der Berlinale Weltpremiere. Noch während der Filmfestspiele wurde "Brecht" als exklusives Kino-Event bundesweit in ausgewählten Städten präsentiert. Im März 2019 wurde "Brecht" auf arte und im Ersten ausgestrahlt. Die Rolle des jungen Brecht hat Tom Schilling übernommen; Burghart Klaußner ist in der Rolle Brechts in den Nachkriegsjahren zu sehen. In weiteren Rollen spielen Adele Neuhauser und Lou Strenger als Helene Weigel in jungen und späteren Jahren, Trine Dyrholm als Brechts dänische Geliebte und Mitarbeiterin Ruth Berlau, Mala Emde als Paula Banholzer, Brechts erste Liebe, und viele andere prominente Schauspieler.

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