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„Grüner Drehpass“ für „Die Rosenheim-Cops“

Von links nach rechts: Max Müller, Alexander Duda, Igor Jeftić, Produzent Alexander Ollig, Dieter Fischer, Vanessa Eckart, Thomas Birnstiel, Jan S. Kaiser (Geschäftsführer Bavaria Fiction)

Foto: Moritz Brucker

Mo., 30. Sep 2019

München - Konsequente Müllvermeidung und Mülltrennung am Set, regionales und saisonales Catering mit veganem Angebot und die Verwendung von tierversuchsfreier Kosmetik in der Maske: Dank diesen und zahlreichen weiteren Initiativen wurde die Bavaria Fiction-Produktion „Die Rosenheim-Cops“ mit dem „Grünen Drehpass“ der Filmförderung Hamburg Schleswig-Holstein für umweltfreundliche Dreharbeiten ausgezeichnet.

Um den „Grünen Drehpass” zu erhalten, müssen in vier von sechs Handlungsfeldern (Ausstattung, Produktionsbüro, Transport und Mobilität, Licht und Technik, Catering und Erstellung einer CO2 Bilanz) nachhaltige Maßnahmen umgesetzt werden. Damit konnten knapp 15% der CO2-Emissionen in der Produktion der 19. Staffel „Die Rosenheim-Cops“ reduziert werden. Zudem befinden sich momentan der Umstieg auf solarbetriebene Generatoren und der Einsatz von Erdgasfahrzeugen in der Testphase; Hybridfahrzeuge haben sich aufgrund ihrer geringen Reichweite und der langen Akku-Ladezeit als nicht praktikabel erwiesen. Beratend standen dem Produktionsteam Robert Küppers, verantwortlich für Grünes Produzieren bei der Bavaria Fiction, und Green Consultant Tessa Frank zur Seite.

Christiane Dopp, Projektleitung „Grüner Drehpass“, Filmförderung Hamburg Schleswig Holstein

„Mit vielen verschiedenen ökologischen Maßnahmen ist es dem Team der "Rosenheim-Cops" gelungen, einen Unterschied zu konventionellen Dreharbeiten zu erreichen und damit ein klares Statement zu ihrer Haltung in Bezug auf Umwelt und Nachhaltigkeit gesetzt. Die Filmbranche kann in ihrer Vorbildfunktion besondere Akzente setzen und mehr Bewusstsein schaffen. Mit der Auszeichnung „Grüner Drehpass“ wird die Haltung der Bavaria Fiction sichtbar und wir freuen uns, wenn noch mehr Produktionen diesem Vorbild folgen und nach dem Motto „reduce, reuse, recycle“ die ersten Schritte in eine umweltschonende und nachhaltige Produktionsweise wagen.“

Alexander Ollig, Produzent der Bavaria Fiction

„Wir freuen uns sehr über die Auszeichnung und dass die ersten Schritte in Richtung Grünes Produzieren bei den „Rosenheim-Cops“ gelungen sind. Hierfür möchte ich mich ausdrücklich bei unserem Team, insbesondere bei unserem Produktionsleiter Dennis Voss, für ihren Einsatz bedanken. Auch zukünftig werden wir intensiv daran arbeiten, Nachhaltigkeit noch stärker in den Produktionsalltag zu integrieren.“

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„Grüner Drehpass“ für „Die Rosenheim-Cops“

Das Rosenheim-Cops Team mit Max Müller, Alexander Duda, Igor Jeftić, Dieter Fischer, Vanessa Eckart, Thomas Birnstiel und Produzent Alexander Ollig mit Geschäftsführer der Bavaria Fiction Jan S. Kaiser.

Foto: Moritz Brucker

Ein Großteil der Dreharbeiten findet zudem in den Bavaria Studios am Medienstandort Geiselgasteig statt. Dort bietet die Bavaria Film ideale Bedingungen für CO2-neutrales Produzieren. Den eigenen Carbon Footprint hat das Unternehmen an seinem Hauptsitz im Vergleich zu 2011 um mehr als 98 Prozent reduziert. Die restlichen CO2-Emissionen gleicht die Bavaria Film durch die Unterstützung von beispielsweise Aufforstungsprojekten in Südamerika aus.

Die Auszeichnung der Filmförderung Hamburg Schleswig-Holstein gibt es seit 2012 und wird bundesweit an Produktionen vergeben, die nachweislich umweltbewusst produzieren.

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