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Tatort München - „Lass den Mond am Himmel stehn“: Nominierung für den Fernsehfilmpreis der Deutschen Akademie der Darstellenden Künste

Die Münchner Kommissare Franz Leitmayr (Udo Wachtveitl), Ivo Batic (Miroslav Nemec).

Foto: Hendrik Heiden 

Di., 6. Okt. 2020

Baden-Baden - Der Münchner Tatort „Lass den Mond am Himmel stehn“ ist im Wettbewerb um die Fernsehfilmpreise der Deutschen Akademie der Darstellenden Künste beim 32. FernsehfilmFestival Baden-Baden vertreten. Verliehen werden die Preise am Freitag, den 27. November 2020 in Baden-Baden.

In „Lass den Mond am Himmel stehn“ unter der Regie von Christopher Schier (Tatorte: „Wehrlos“, „Die Faust“) ermitteln die Münchner Kommissare Franz Leitmayr (Udo Wachtveitl), Ivo Batic (Miroslav Nemec) innerhalb zweier befreundeter Familien und müssen den Tod eines dreizehnjährigen Jungen aufklären. Vor der Kamera von Thomas W. Kiennast („Das finstere Tal“, „3 Tage in Quiberon“) stehen neben Udo Wachtveitl, Miroslav Nemec und Ferdinand Hofer auch Laura Tonke, Victoria Mayer, Lenn Kudrjawizki, Hans Löw und Lea Zoe Voss. Das Drehbuch zu „Lass den Mond am Himmel stehn“ schrieben Stefan Hafner und Thomas Weingartner („Geschenkt“, „Tatort: Her mit der Marie“). Produziert wurde der Film von Bavaria Fiction (Produzent: Ronald Mühlfellner, Producerin: Christina Henne) für den Bayerischen Rundfunk, Dr. Stephanie Heckner ist die verantwortliche Redakteurin. 

Ronald Mühlfellner, Produzent Bavaria Fiction:

„Wir freuen uns sehr über die Nominierung. Regisseur Christopher Schier hat gemeinsam mit seinem kongenialen Kameramann, Thomas Kiennast, einen sehr stimmungsvollen, hochemotionalen und atmosphärisch dichten Tatort inszeniert, der in einem Dickicht aus Lügen und Täuschung spielt. Der Inszenierung Christopher Schiers und der konsequent eingesetzten Bildästhetik Kiennasts ist es ohne Effekthascherei gelungen, eine düstere Spannung zu erzeugen und unheilvolle Zusammenhänge spürbar zu machen, obwohl man erst am Ende des Films begreift, welche Schuld die Beteiligten auf sich geladen haben. Die Gesamtkomposition aus dem Schauspiel, der Musik, den Settings und der präzisen Bildgestaltung macht diese Inszenierung zu einem besonderen filmischen Erlebnis.“

Bei seiner TV-Premiere im Juni diesen Jahres gelang dem Bavaria Fiction-Tatort mit einem Marktanteil von 28,7 Prozent und über 9,8 Millionen Zuschauer der Tagessieg im Gesamtpublikum – damit ermittelten Batic und Leitmayr vor so vielen Zuschauern, wie seit vielen Jahren nicht mehr. Auch die Kritiker konnte der Tatort überzeugen: So bezeichnet der Mediendienst Teleschau die Episode als „kammerspielhafte Glanzleistung“ und „große Fernsehkunst“. Der Spiegel gibt dem „perfide präzisen“ Krimi neun von zehn Sternen auf ihrer Bewertungsskala. Die Welt bezeichnet den München-Tatort als „vielleicht besten der Saison“ und die Taz bezeichnet ihn als „ästhetisch außergewöhnlichen Krimi“.

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